Haarseife

Hier findest du Haarseife und feste Shampoos, dazu Probierboxen mit Mini-Stücken und Reisegrößen. Alles ist fest und kommt ohne Plastikflasche aus. Die Stücke stammen von THE NATURAL SPA, HOPERY und ROSAS NATURKOSMETIK, weitere Pflegeprodukte für die Haaren findest du unter Haarpflege.

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Feste Haarseife oder festes Shampoo

Haarseife ist echte Seife aus verseiften Pflanzenölen. In der Zutatenliste steht dann zum Beispiel verseiftes Olivenöl (Sodium Olivate) oder verseiftes Rizinusöl (Sodium Castorate). Sie ist basisch und enthält eine Überfettung, also Öl, das beim Waschen im Haar bleibt.

Ein festes Shampoo besteht aus gepressten Tensiden, etwa Sodium Cocoyl Isethionate oder Zuckertensiden (Decyl Glucoside). Es ist milder im pH-Wert und verhält sich wie ein flüssiges Shampoo ohne Wasser. Flüssiges Shampoo besteht dagegen zum großen Teil aus Wasser.

Festes Shampoo in Bio-Qualität

„Bio“ ist bei Kosmetik nicht geschützt. Bio-Zutaten sind in der Zutatenliste mit einem Sternchen markiert. Oft sind nur einzelne Öle bio, die Fußnote nennt dann den Anteil. Mit der Waschleistung hat das nichts zu tun. Ein Siegel gilt nur, wenn es auf dem konkreten Stück steht.

Woraus Haarseife besteht

  • Olivenöl macht die Seife mild und fest.
  • Kokosöl bringt Schaum, in größerer Menge reinigt es kräftig.
  • Rizinusöl hält den Schaum stabil und macht ihn cremig.
  • Sheabutter und Mongongoöl gehören zur Überfettung und pflegen die Längen.
  • Ätherische Öle wie Rosmarin, Zitrone oder Lavendel geben den Duft.

Ob ein Stück Seife ist, zeigen die ersten Einträge der Zutatenliste. Der Name hilft nicht immer, einige Stücke heißen festes Shampoo und sind trotzdem Seife.

Haarseife für trockenes Haar und Locken

  • Trockenes Haar: eine Seife mit hoher Überfettung und Sheabutter.
  • Locken: reichhaltige Seife, danach ein paar Tropfen Öl ins feuchte Haar.
  • Schnell fettender Ansatz: eine Seife mit wenig Überfettung oder ein festes Shampoo.
  • Feines Haar: eher ein festes Shampoo, weil Haarseife es schwerer machen kann.
  • Gefärbtes Haar: festes Shampoo mit milden Tensiden, Haarseife kann die Farbe schneller auswaschen.

Wer unsicher ist, beginnt mit einer Probierbox und testet mehrere Sorten.

Haare waschen mit Haarseife

  • Das Haar gründlich nass machen, die Seife in den Händen aufschäumen oder direkt über die Kopfhaut streichen.
  • Die Kopfhaut einmassieren, der Schaum reinigt beim Ausspülen die Längen mit.
  • Sehr gründlich ausspülen, Reste machen das Haar stumpf.
  • Danach eine saure Rinse: ein bis zwei Esslöffel Essig auf einen Liter Wasser.
  • Das Stück zwischen den Wäschen trocken lagern, im Wasser wird es weich.
  • Ein Seifensäckchen oder eine Schale mit Abfluss hält es trocken.

Fettige Haare nach Haarseife?

Das kommt vor allem in den ersten Wochen und bei hartem Wasser. Aus Seife und Kalk entsteht ein Film, der das Haar strähnig und wachsig wirken lässt. Die saure Rinse löst ihn wieder auf. Hilft das nicht, passt ein festes Shampoo oder ein flüssiges Naturshampoo besser zum Wasser.

Haarseife kaufen nach Größe und Ergiebigkeit

Die Stücke hier wiegen zwischen 60 und 100 Gramm. Ein Mini-Stück aus der Probierbox reicht laut Hersteller für etwa sechs Wäschen. Wie lange ein großes Stück hält, hängt vor allem davon ab, ob es zwischen den Wäschen trocknen kann. Große Stücke lassen sich zum Probieren halbieren. Manche Hersteller bieten zwei Linien an, Seifen für weiches Wasser und feste Shampoos für jede Wasserhärte.

Das Wichtigste zu Haarseife

  • Haarseife ist verseiftes Öl, festes Shampoo ist gepresstes Tensid.
  • Welches Stück was ist, zeigt die Zutatenliste, nicht der Name.
  • Nach Haarseife gehört eine saure Rinse dazu, vor allem bei hartem Wasser.
  • Feines und gefärbtes Haar kommt mit festem Shampoo oft besser zurecht.
  • Fest heißt ohne Plastikflasche.