Körperöl

Hier findest du reine Pflanzenöle wie Mandelöl und Arganöl, Mischungen mit ätherischen Ölen, ayurvedische Öle auf Sesamölbasis und kleine Pflegeöle für Hände und Nägel. Körperöl gehört zur Hautpflege und ist ihr reichhaltigster Schritt. Die Öle kommen unter anderem von ASMI AYURVEDA, DOUVALL'S und OFFICINA NATURAE.

27 Produkte

Warum Körperöl in der Naturkosmetik ohne Wasser auskommt

Eine Bodylotion ist eine Mischung aus Wasser und Öl. Damit beides zusammenhält, braucht sie Emulgatoren, und weil Wasser verderben kann, eine Konservierung. Körperöl ist nur Öl. Die meisten Öle hier haben deshalb wenige Zutaten, manche nur eine. Dafür zieht Öl langsamer ein als eine Lotion.

Babyöle aus der Drogerie basieren oft auf Mineralöl (Paraffinum Liquidum). In den Körperölen hier steht keins, die Basis sind Pflanzenöle.

Warum kein Öl auf trockene Haut?

Öl gibt der Haut kein Wasser. Es legt sich auf die Haut und verhindert, dass sie das vorhandene schnell verliert. Auf trockener Haut hat es also wenig, das es halten kann. Feuchte Haut nach dem Duschen ist der bessere Zeitpunkt. Auf nasser Haut lässt es sich auch leichter verteilen.

Welches Öl für die Haut

Die meisten Körperöle mischen mehrere Öle, die sich in Textur und Duft ergänzen.

  • Mandelöl ist mild und passt auch zu empfindlicher Haut.
  • Jojobaöl ist ein flüssiges Wachs, zieht schnell ein und fettet kaum.
  • Sesamöl ist die Basis ayurvedischer Öle und wird für Massagen oft leicht erwärmt.
  • Arganöl ist reichhaltiger und für trockene Haut gedacht.
  • Himbeersamenöl kommt in kleinen Mengen in Pflegeölen für Gesicht und Körper vor.
  • Johanniskrautöl ist ein Auszug aus Blüten in Pflanzenöl und färbt rot.
  • Ätherische Öle wie Lavendel oder Rose geben den Duft.

Hautöl oder Körperöl?

Die Begriffe meinen fast dasselbe. Als Hautöl werden eher kleine Flaschen mit 30 bis 50 Millilitern bezeichnet, oft reine Öle, die auch ins Gesicht dürfen. Für die Gesichtspflege gibt es eigene, leichtere Öle unter Gesichtsöl. Die meisten Körperöle sind dagegen fürs Gesicht zu reichhaltig.

Woran du ein Bio-Körperöl erkennst

„Bio“ ist bei Kosmetik kein geschützter Begriff. Aussagekräftig ist die Zutatenliste. Stoffe aus kontrolliert biologischem Anbau sind dort mit einem Sternchen markiert, und die Fußnote sagt, was das Sternchen bedeutet. Oft ist nur ein Teil der Zutaten bio, die Fußnote nennt dann den Anteil in Prozent. Bei einem reinen Öl mit einer einzigen Zutat ist es einfacher. Das Sternchen sagt etwas über den Anbau, nicht über die Wirkung. Ein Siegel zählt nur, wenn es auf dem konkreten Produkt steht.

Welches Körperöl für welche Haut

  • Trockene Haut: Arganöl oder eine reichhaltige Mischung, für raue Stellen zusätzlich Bodybutter.
  • Empfindliche Haut: reines Mandelöl ohne ätherische Öle und ohne Duft.
  • Normale Haut: Jojobaöl oder eine leichte Mischung, die schnell einzieht.
  • Reife Haut: reichhaltige Öle für Haut, die mit den Jahren trockener wird.
  • Massage: Sesamöl oder Mandelöl, die lange gleitfähig bleiben.

Wer unsicher ist, beginnt mit einem reinen Öl ohne Duft.

Körperöl anwenden

  • Nach dem Duschen nur abtupfen, nicht trocken reiben, dann das Öl auftragen.
  • Ein bis zwei Teelöffel reichen für den ganzen Körper.
  • Ein paar Minuten einziehen lassen, bevor du dich anziehst, sonst gibt es Flecken.
  • Johanniskrautöl macht die Haut lichtempfindlich, danach nicht in die Sonne.
  • Auf gereizter oder frisch rasierter Haut vorher an einer kleinen Stelle testen.
  • Ätherische Öle sind in den Mischungen verdünnt, pur gehören sie nicht auf die Haut.
  • Dunkel und kühl lagern, geöffnet innerhalb der Frist auf der Packung aufbrauchen.

Das Wichtigste zu Körperöl

  • Körperöl kommt ohne Wasser aus und damit meist ohne Emulgatoren und Konservierung.
  • Auf feuchter Haut verteilt es sich besser und hält die Feuchtigkeit.
  • Mandelöl ist mild, Jojobaöl leicht, Arganöl reichhaltig.
  • Körperöl dunkel und kühl lagern, dann hält es länger.
  • Körperöle sind oft Mischungen aus unterschiedlichen Ölen.