Shampoo ohne Silikone

Hier findest du Shampoo ohne Silikone, als flüssiges Naturshampoo für gefärbtes, trockenes und strapaziertes Haar. Gepflegt wird mit Pflanzenölen, Glycerin und pflanzlichen Proteinen. Die Shampoos kommen von MOSSA, DOUVALL'S, BRILLÉA und SOBER BERLIN, weitere Pflegeprodukte für die Haare findest du unter Haarpflege.

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Warum Silikone im Shampoo fehlen

Silikone wie Dimethicone legen sich als glatter Film um jedes Haar. Das Haar fühlt sich sofort weich an und glänzt. Silikone sind zugelassen und nicht schädlich. In der Zutatenliste erkennst du sie an Endungen wie -cone oder -siloxane. Der Film kann sich aber über viele Wäschen aufbauen, weil milde Tenside ihn nicht vollständig lösen.

Ein Shampoo ohne Silikone lässt das Haar so, wie es ist. Nach dem Umstieg fühlt es sich deshalb oft zuerst rauer an, bis der alte Film ausgewaschen ist.

Shampoo ohne Sulfate?

Mit „ohne Sulfate“ ist meist Sodium Lauryl Sulfate gemeint, kurz SLS. Es reinigt sehr kräftig und kann Kopfhaut und Haar austrocknen. In keinem Shampoo hier steht SLS. Einige waschen mit Sodium Coco-Sulfate, einem Tensid aus Kokosöl, das milder zur Kopfhaut ist. Ganz ohne Sulfat-Tenside kommen das Shampoo mit Arganöl und die festen Shampoos unter Haarseife aus.

Shampoo ohne Chemie?

Jedes Shampoo ist Chemie, schon Wasser ist ein chemischer Stoff. Gemeint ist meist ein Shampoo ohne Silikone, Parabene und Mineralöl. Das trifft auf alle Shampoos hier zu. Konserviert wird trotzdem, nur mit anderen Stoffen, die ebenfalls im Labor entstehen, etwa Natriumbenzoat.

Was im Naturshampoo statt Silikonen steckt

  • Zuckertenside (Coco-Glucoside) und Betaine waschen mild und schäumen weniger.
  • Glycerin und Panthenol halten Feuchtigkeit im Haar.
  • Pflanzliche Proteine wie Weizenprotein legen sich an raue Stellen der Haaroberfläche.
  • Arganöl, Avocadoöl oder Aloe vera pflegen die Längen.
  • Milchsäure und Zitronensäure halten den pH-Wert leicht sauer.
  • Natriumbenzoat und Kaliumsorbat konservieren, weil jedes Shampoo mit Wasser das braucht.

Alle Shampoos hier sind beduftet, mit ätherischen Ölen oder mit Parfum.

Bio-Shampoo erkennen

In den Zutatenlisten der Shampoos hier sind einzelne Zutaten mit einem Sternchen als Bio markiert, etwa Aloe vera, Arganöl oder Erdbeerextrakt. Ein ganzes Bio-Shampoo gibt es praktisch nicht, weil Tenside und Konservierer nicht aus dem Anbau stammen. „Bio“ ist bei Kosmetik außerdem kein geschützter Begriff, belastbar ist nur ein Siegel auf dem Produkt.

Welches Shampoo für welches Haar

  • Gefärbtes Haar: ein Shampoo für gefärbtes Haar, das die Farbe schonend wäscht.
  • Trockenes Haar: ein Shampoo mit Arganöl und danach ein Conditioner.
  • Strapaziertes Haar: ein Shampoo mit Proteinen und Panthenol.
  • Empfindliche Kopfhaut: ein Shampoo mit Zuckertensiden statt Sulfaten.
  • Feines Haar: ein leichtes Shampoo ohne viel Öl, Pflege nur in die Spitzen.

Die Auswahl ist klein. Wer mehr Sorten sucht, findet feste Shampoos für jeden Haartyp bei der Haarseife.

Haare waschen mit Naturshampoo

  • Eine haselnussgroße Menge reicht, bei langem Haar etwas mehr.
  • Das Shampoo in die Kopfhaut einmassieren, die Längen reinigt der Schaum beim Ausspülen.
  • Naturshampoo schäumt weniger, mehr Menge bringt nicht mehr Sauberkeit.
  • Lauwarm und gründlich ausspülen.
  • Einmal waschen reicht meist, zweimal nur nach viel Styling oder Öl.
  • Danach einen Conditioner in Längen und Spitzen geben.

Das Wichtigste zu Shampoo ohne Silikone

  • Alle Shampoos hier sind ohne Silikone, Parabene und Mineralöl.
  • Kein Shampoo hier enthält SLS, einige waschen mit mildem Kokossulfat.
  • Statt Silikonen pflegen Pflanzenöle, Glycerin, Panthenol und Proteine.
  • Weniger Schaum heißt nicht weniger sauber.
  • Nach dem Umstieg braucht das Haar ein paar Wäschen.