Haaröl ohne Silikone

Hier findest du Haaröl ohne Silikone: reine Pflanzenöle wie Arganöl, Jojobaöl oder Rizinusöl, fertige Mischungen für Kopfhaut und Längen und Öle, die für Haut und Haare gedacht sind. Die Öle kommen unter anderem von LOELLE und ATELIERS LA BRIQUE, weitere Pflegeprodukte für die Haare findest du unter Haarpflege.

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Woran du ein gutes Haaröl erkennst

Viele Haaröle aus der Drogerie sind eigentlich Silikonseren. In der Zutatenliste stehen dann Stoffe mit der Endung -cone oder -siloxane weit vorn, etwa Cyclopentasiloxane oder Dimethicone. Sie legen einen glatten Film um das Haar, der sich mit der Zeit ansammeln kann. Ein Haaröl ohne Silikone besteht dagegen aus Pflanzenölen, die in der Zutatenliste mit ihrem botanischen Namen stehen, zum Beispiel Argania Spinosa Kernel Oil für Arganöl.

Ein gutes Haaröl riecht nach seinen Ölen oder nach wenigen ätherischen Ölen, nicht nach Parfum.

Bio-Haaröl

„Bio“ ist bei Kosmetik kein geschützter Begriff. Zutaten aus biologischem Anbau sind in der Zutatenliste mit einem Sternchen markiert, bei einem reinen Öl gilt das dann für die ganze Flasche. Belastbar ist ein Siegel nur, wenn es auf dem konkreten Produkt steht, nicht auf der Marke allgemein.

Welche Haaröle es gibt

  • Reine Öle: eine einzige Zutat, etwa Arganöl, Jojobaöl oder Rizinusöl. Du wählst genau das Öl, das zu deinem Haar passt.
  • Mischungen: mehrere Öle in einer Flasche, zum Beispiel Rizinus, Jojoba, Hanf und Olive, oder ein Öl mit Rosmarin für die Kopfhaut.
  • Öle für Haut und Haare: leichte Öle wie Jojoba- oder Mandelöl, die auch im Gesicht und am Körper verwendet werden.
  • Sets mit mehreren Ölen zum Ausprobieren.

Haaröl für trockene Haare

Trockene Längen und Spitzen brauchen Fett, das die Kopfhaut bei langem Haar nicht mehr bis nach unten liefert. Leichte Öle wie Argan- oder Jojobaöl kommen als Pflege in die Spitzen und bleiben im Haar. Reichhaltige Öle wie Rizinus- oder Kokosöl eignen sich eher als Kur vor dem Waschen. Feines Haar verträgt nur sehr wenig Öl, sonst wird es schnell platt.

Welches Öl zu welchem Haartyp passt und wie du es anwendest, vergleicht der Blogartikel Öl für die Haare mit einer Übersicht nach Haartyp.

Haaröl für Locken

Locken sind oft trockener als glattes Haar, weil der Talg den Windungen schlechter folgt. Ein paar Tropfen Öl ins feuchte Haar halten sie geschmeidig und machen sie leichter kämmbar. Bei dichten Locken darf es ein reichhaltigeres Öl sein, bei feinen Locken ein leichtes wie Jojobaöl.