Hautpflege

Hautpflege für den Körper heißt hier: Seife und Peeling zum Reinigen, Öl, Bodybutter und Balsam zum Pflegen, dazu Deo, Handcreme, Sonnenschutz und Duft. Die Basis bilden Pflanzenöle und Pflanzenbutter. Die Produkte kommen von kleinen Marken und Manufakturen wie OELFAKTORISCH, EARTH SENSE ORGANICS und FRIENDS OF NATURE.

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Was natürliche Hautpflege ausmacht

Konventionelle Bodylotions basieren oft auf Mineralöl (Paraffinum Liquidum) und Silikonen (Dimethicone). Natürliche Hautpflege setzt stattdessen auf Pflanzenöle und Pflanzenbutter, etwa Mandelöl, Jojobaöl, Sheabutter oder Kakaobutter. In der Zutatenliste steht dann zum Beispiel Mandelöl (Prunus Amygdalus Dulcis Oil) weit vorn.

Lotionen und Cremes enthalten Wasser und brauchen deshalb eine Konservierung, auch in der Naturkosmetik. Öle, Butter und Balsame kommen ohne Wasser aus und damit meist auch ohne Konservierungsstoffe.

Welche Hautpflege ist die natürlichste?

„Natürlich“ ist für Kosmetik rechtlich nicht definiert, auch „Naturkosmetik“ nicht. Belastbar ist nur ein Siegel auf dem konkreten Produkt. Ohne Siegel hilft die Zutatenliste: Je weiter vorn Pflanzenöle stehen und je kürzer die Liste ist, desto näher ist ein Produkt am Rohstoff.

Reinigen mit Naturseife und Körperpeeling

Naturseife entsteht aus verseiften Pflanzenölen. Wie pflegend ein Stück ist, hängt an der Überfettung, also dem Anteil Öl, der unverseift bleibt. Seife ist basisch. Spannt die Haut danach, hilft eine Seife mit mehr Überfettung oder Öl direkt nach dem Duschen. Ein Körperpeeling mit Zucker oder ein Luffaschwamm nimmt abgestorbene Hautschüppchen mit. Einmal pro Woche reicht. Auf gereizter oder frisch rasierter Haut lässt du das Peeling besser weg.

Pflegen mit Körperöl und Bodybutter

Körperöl zieht am besten auf der noch feuchten Haut nach dem Duschen ein. In den Ölen hier stecken oft Mandelöl, Jojobaöl oder Sesamöl. Öl bringt keine Feuchtigkeit in die Haut, es hält sie drin.

Bodybutter ist fester und reichhaltiger, meist aus Sheabutter oder Kakaobutter. Sie ist für sehr trockene Stellen wie Ellenbogen, Knie und Füße gedacht. Bodylotion ist eine Mischung aus Wasser und Öl und zieht schneller ein. Für raue Hände und Füße gibt es feste Balsame aus Pflanzenbutter, die länger auf der Haut bleiben als eine Lotion.

Deo, Sonnenschutz und Duft

Die Deos hier sind ohne Aluminiumsalze. Die meisten sind Deocremes mit Natron, das nicht jede Achsel verträgt, es gibt aber auch welche ohne. Ein natürliches Deo hemmt keinen Schweiß, es kümmert sich um den Geruch.

Die Sonnencremes arbeiten überwiegend mit mineralischen Filtern (Zinkoxid, Titandioxid). Sie können einen leichten weißen Film hinterlassen, weil die Filter auf der Haut liegen, statt einzuziehen. Die Parfümöle haben eine Ölbasis und werden direkt auf die Haut getupft. Sie bleiben näher an der Haut als ein Parfüm mit Alkohol.

Welche Hautpflege brauche ich?

  • Trockene, spannende Haut: Körperöl oder Bodybutter direkt nach dem Duschen.
  • Empfindliche Haut: Produkte ohne ätherische Öle und ohne Duft.
  • Reife Haut ab 40: reichhaltigere Pflege, weil die Haut mit den Jahren weniger Fett bildet.
  • Fettige Haut am Körper: eine leichte Lotion statt Butter.
  • Gesicht: Gesichtshaut ist dünner und hat eigene Gesichtspflege.

Hautpflege-Routine für den Körper

  • Lauwarm und kurz duschen, heißes Wasser trocknet die Haut aus.
  • Seife nur dort, wo es nötig ist, der Rest braucht meist nur Wasser.
  • Direkt danach Öl oder Bodybutter auf die feuchte Haut geben.
  • Deo auf die trockene Achsel auftragen.
  • Draußen Sonnenschutz auf alle unbedeckten Stellen.

Das Wichtigste zur Hautpflege

  • Natürliche Hautpflege erkennst du an Pflanzenölen und Pflanzenbutter vorn in der Zutatenliste.
  • Öl hält Feuchtigkeit in der Haut, deshalb kommt es auf die feuchte Haut.
  • Ein Peeling pro Woche reicht.
  • Natürliches Deo hemmt keinen Schweiß, es kümmert sich um den Geruch.
  • Fürs Gesicht gibt es eigene Pflege.